News und Interessantes
Die Medien und die Auswanderer...
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- Kategorie: News und Interessantes
- Erstellt am Donnerstag, 10. Mai 2012 07:50
- Zuletzt aktualisiert am Montag, 14. Mai 2012 18:10
- Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Mai 2012 07:50
- Geschrieben von Martina Yaman
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Was tun, wenn Journalisten sich nicht vom Verlauf eines Gesprächs überraschen lassen, sondern dem Beitrag ihren vorbereiteten Stempel aufdrücken – klischeehaft, stereotypisch? Dieser Frage geht Didem Yüksel nach.
Hier geht´s zu dem Artikel:
http://www.migazin.de/2012/05/09/es-ist-an-der-zeit-ofter-tacheles-zu-reden/
... dieselbe Erfahrung habe ich mit diversen TV-Produktionsfirmen gemacht, die wieder einmal inflationös die deutsche Gemeinde in Alanya fluten. Ich habe im Februar und März dieselbe Anfrage gleich von mehreren Mitarbeitern der Firma, die "Goodbye Deutschland" produziert, erhalten, die wievielte insgesamt, weiss ich gar nicht mehr. Düften inzwischen über ein Dutzend sein, auch von türkischen TV-Sendern.
Als "Mentor" solle ich dienen, aus der Sicht eines langjährigen Auswanderers für Neuauswanderer deren Scheitern kommentieren, nehme ich an. Als alter Hase lässt man sich gerne mal zu herablassenden Kommentaren verleiten, die dann medienwirksam verwurschtet werden können.
Nach reiflicher Überlegung habe ich die Teilnahme abgesagt - es klang verlockend, ich gebe es zu!!! Man lockte mit der "nicht unbeträchtlichen Werbewirkung für das Türkis Magazin" und es gingen mehrere Mails hin und her, ob ich nicht doch....
Da ich mir sicher war, dass es auch eine zweite Wahl geben wird (klar) habe ich kurz geschwankt, mich doch benutzen zu lassen ohne die Möglichkeit zu kontrollieren, was aus meinen Aussagen, meinem Leben hier gemacht wird. Letztendlich habe ich abgesagt und bin auch froh drum.
Nevruz Bayramı - Frühlingsfest
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- Kategorie: News und Interessantes
- Erstellt am Donnerstag, 22. März 2012 16:04
- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. März 2012 16:40
- Veröffentlicht am Donnerstag, 22. März 2012 16:04
- Geschrieben von Martina Yaman
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Gestern war offzieller Frühlingsbeginn in Alanya, stilecht am ersten wirklich fast "heißen" Tag. Nevruz Bayramı ist ein jahrtausendealtes Fest in der Region und weder den Türken noch den Kurden zuzurechnen, wenn das auch gerne politisch vereinnahmt wird, besonders von kurdischen Gruppierungen. Fakt ist, dass das Frühlingsfest bzw. der Tag als Neujahrsbeginn (eben die Tag- und Nachtgleiche) in ganz Zentralasien gefeiert wird. Im Kaukasus, Nordafrika oder in Mesopotamien wurde oder wird der Nevruz zwischen dem 20 und 23. März begangen, inder Regel friedlich und traditionell mit Tanzdarbietungen und Feuersprüngen. In der Türkei war Nevruz jahrelang verboten, da das Fest (wie man gerade wieder besichtigen konnte) als rein kurdischer Feiertag quasi okkupiert wurde.
Hoher Besuch und warme Worte
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- Kategorie: News und Interessantes
- Erstellt am Mittwoch, 14. März 2012 06:51
- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. März 2012 15:40
- Veröffentlicht am Mittwoch, 14. März 2012 06:51
- Geschrieben von Martina Yaman
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Aber was sie uns wieder geliebt und gelobt haben gestern!!! Erstaunlich zu erfahren, dass sowohl Polizei als auch Jandarma und natürlich die Stadtverwaltung bis hinunter zur Klofrau Tag und nacht über unser Wohlbefinden und unsere Sicherheit wacht - und warum "Only that you feel happy", so sagts unser doch ansonsten wirklich sympathischer Landrat Doğan. Ich mag den Mann sowieso, seitdem er öffentlich zugegeben hat, dass seine Frau die Klamotten jeden Morgen rauslegt, damit er sich ordentlich anzieht (auf die Tatsache angesprochen, dass er immer so schick ist) und sagte, er sei der Meinung, der Mann sei das Haupt der Familie - und die Frau der Hals, die sich das Haupt so dreht wie sie will...
Worum genau es bei dem Projekt geht, hat allerdings keiner der Anwesenden so richtig erklärt, vermutlich einfach um den Kuschelfaktor, schliesslich sind die meisten der etwa 39.000 Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis im Raum Antalya meist Devisenbringer und keine schnöden Billigarbeiter. So wirklich handfest scheint sich allerdings niemand darum zu kümmern, das sieht man ja bei den Querelen rund um unsere entzückende Krankenversicherung.... Ausländer müssen sich versichern, Ausländer kriegen keinen Versicherungsschutz ohne Abmeldung aus Deutschland (die übertragenen Beiträge der deutschen Kassen werden aber ganz bestimmt auch zurücküberwiesen, tststs) und dergleichen kleiner und größerer Ärgernisse mehr. Es wäre ja schon mal ein Anfang, die Müzekart, die für 20 TL im Jahr zum freien Eintritt in alle Museen und Sehenswürdigkeiten berechtigt, auch an Ausländer mit Ikamet abzugeben. Kriegen wir aber nicht. Wahrscheinlich, weil die Museen schon mit Türken überlaufen sind, die ja bekanntlich im Schnitt 1,7 Museen im Jahr besuchen (soviele? Das überrascht mich jetzt doch).
Nun ja, ich bin abgeschweift. Nach den Blumen gabs noch Schnittchen und ausländische Mitbürger, die sich brav in einer Schlange am Buffet anstellen, mißtrauisch beäugt vom Personal. Das kennt man ja sonst nicht so, wenn´s was umsonst gibt. Aber unsere Ausländer sind hier ja alle All-inclusive-Buffettschlangen-geeicht, da ist nix mit Teller schnappen und vordrängeln. Sehr lästig. Ich stelle fest, dass ich mir diese türkische Angewohnheit schon angeeignet habe und mich ärgere, dass ich mich anstellen muss. Als ich endlich dran war, war das Buffet leer bis auf einige fettige Hackfleischbällchen und superleckere Feigenröllchen in Sonnenblumenkernen gerollt... leider habe ich das dann auch vom Teller gemopst bekommen.
Aber eins muss ich doch sagen - es macht schon Spass, vor allem mit den vielen anderen "Neu-Alanyanern", bei denen die Deutschen doch erstens in der Minderzahl sind und zweitens den Altersschnitt arg heben, zu quatschen. Und der Klarinettist, ein würdiger Herr, an dem rein optisch ein kleiner Mollah verloren gegangen ist, hat wieder super Musik gemacht. Man kennt ihn aus dem Park Orman...
Die Sache mit dem Schweinefleisch
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- Erstellt am Sonntag, 05. Februar 2012 09:45
- Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 14. Februar 2012 09:16
- Veröffentlicht am Sonntag, 05. Februar 2012 09:45
- Geschrieben von Martina Yaman
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Gerade zurück aus 2 Wochen Urlaub im Schweinefleischland gibt es immer noch einige Sachen, die mich umtreiben. Inzwischen gibt es ja in allen Discountern eine erstaunliche Auswahl an Wurst- und Schinkensorten ohne Schweinefleisch, was wir auch sehr geniessen. Es gibt luftgetrockneten Putenlachsschinken, Lamm- oder Geflügelsalami, Geflügelbratwurst, sogar die gute alte Fleischwurst hat zu Lebzeiten gegackert. Alles kein Problem mehr für uns, zumal meine Mutter geschmacksmäßig aufgeschlossen ist und nicht unbedingt Schweinefleisch braucht oder aus gesundheitlichen Gründen sowieso lieber zu den mageren Geflügelvarianten greift. Zuhause ist das Essen demnach auch streßfrei.
Draußen sieht das schon anders aus. Ich kann inzwischen so manchen Vegetarier verstehen, der aus Überzeugung kein Fleisch ist und sich dafür ständig verteidigen muss. "Ach komm, das bisschen Schweineschmalz im Essen - sieht ja keiner!" oder auch gern genommen: "wie jetzt - keine Gelatine? Ist
das nicht ein bisschen übertrieben?" Uns geht es dann im Prinzip genauso, nur dass wir dann immer so ein bisschen als doof und rückständig gehalten werden, weil unsere Schweinefleischverweigerung eben nicht lifestylische oder gesundheitliche Gründe hat, sondern eben religiöse. Wir sind Muslime, uns ist es verboten. Punkt. Und zwar in jedweder Form und Dosis. Es spielt keine Rolle, ob in Hundert Tonnen Gummibärchen grade mal ein Kilo Schwein versteckt ist, quasi eine homöopathische Dosis. Es geht ums Prinzip und "ein bisschen schwanger" ist man ja auch nicht.
So eng, wie wir´s eigentlich müssten, sehen wir es ja nicht wirklich: "eigentlich" dürften wir ja nur Fleisch- und Wurstwaren essen, die aus "Halal"-Produktion stammen. Also nach islamischem Recht geschlachtete Tiere. Darüber kann man streiten, aber es genügt uns zu wissen, dass ein Produkt nach bestem Wissen und Gewissen schweinefleischfrei ist.
Klar habe ich früher auch Schweinefleisch gegessen, aber eben weils grade da war und auch ein bisschen, weil es eben immer das billigste Fleisch ist. Aber ein bekennender Schweinefleischfan war ich nie. Mit den meisten Wurstsorten konnte man mich eh´ jagen, und die fetten Haxen und Braten haben mich nie angelacht. Höchstens mal eine leckere grobe Bratwurst, Wildschweinbraten, ein Schweinefilet oder Parmaschinken, solche Sachen eben. Deswegen vermisse ich weder etwas, noch ist der Verzicht auf Schweinefleisch mit irgendwelchen Verlustgefühlen verbunden.
Nervig ist nur die ständige Diskutiererei, warum und wieso wir drauf verzichten. Ich denke, jeder Vegetarier kann uns das nachfühlen.
Einnahmen vom Weihnachtsmarkt gespendet
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- Kategorie: News und Interessantes
- Erstellt am Mittwoch, 11. Januar 2012 13:13
- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Januar 2012 13:14
- Veröffentlicht am Mittwoch, 11. Januar 2012 13:13
- Geschrieben von Martina Yaman
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Die Einnahmen des vom Ausländerbeirat veranstalteten 2. Internationalen Weihnachtsmarktes und des Neujahrskonzertes wurden dem Behindertenverein PATIKA gespendet.
Die von den in Alanya tätigen ausländischen Vereinen und örtlichen zivilen Organisationen auf dem Weihnachtsmarkt erwirtschafteten Einnahmen wurdem im Verlauf der monatlichen Versammlung des Ausländerbeirates dem Vorstand des Behindertenvereines PATIKA überreicht.
In seiner Ansprache äusserte der Vorsitzende des Ausländerbeirates Abdullah Karaoğlu: "Ich bedankte mich bei unseren Mitgliedern und den Vereinen, die sich an dem Weihnachtsmarkt beteiligt haben. Die Einnahmen werden für einen bedeutungsvollen Zweck verwendet werden. Mein spezieller Dank gilt den ausländischen Vereinen und unseren Mitgliedern, die eine grosse Sensibilität für dieses Thema gezeigt haben. Ohne eine Gegenleistung zu erwarten, haben sie sich für behinderte Mitmenschen eingesetzt, damit diese sich künftig ungehindert bewegen können. Mit den erwirtschafteten Einnahmen werden ca. 20 Rollstühle angeschafft werden, die an bedürftige Mitbürger übergeben werden."
Der Vorsitzende des Vereines PATIKA Levent Benal, sowie die Vorstandsmitglieder Can Direkçi und Hürses Ceylan bedankten sich ebenfalls beim Ausländerbeirat für die Unterstützung.
Was mich besonders freut: für die "Danksagung" der Stadtverwaltung wurde mein Foto verwendet, das auch das Titelblatt der "Weihnachtsausgabe" des Türkis Magazins war :-)




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